Moringa: "Wunderbaum" vom Fuße des Himalayas

Moringablätter und Pulver

Herkunft und Vorkommen

Moringa (Moringa oleifera), auch bekannt als Wunderbaum, Baum des Lebens, Meerrettichbaum oder Behennussbaum, ist im Nordwesten Indiens, am Fuße des Himalaya-Gebirges beheimatet. Heute wird Moringa vor allem in Südindien, Honduras und Südamerika angebaut und kommt in vielen tropischen und subtropischen Regionen der Erde vor. Etwa in mehreren Ländern Afrikas, auf den karibischen Inseln, oder in Südostasien. 

Moringa gilt als besonders anspruchslose und leicht zu kultivierende Pflanze. So kann der Baum bis zu dreißig Zentimeter pro Monat wachsen. Zwar bevorzugt Moringa eher heiße und trockene Standorte, jedoch machen der Pflanze auch höhere Niederschlagsmengen und sogar gelegentliche Fröste nicht viel aus. 

Verwendung

Die Verwendung des bis zu zehn Meter hohen Moringa-Baumes ist sehr vielseitig. In der ayurvedischen Gesundheitslehre gilt Moringa als traditionelles Allheilmittel, welches Abhilfe bei über 300 Krankheiten verspricht. Dazu werden die Blätter, Wurzeln, Früchte und Samen auf vielfältige Art genutzt. Hierzulande wird Moringa als sogenanntes Superfood vermarktet. Dazu werden in der Regel die Blätter oder Samen getrocknet und, zu einem Pulver gemahlen, als Tee oder Nahrungsergänzungsmittel verkauft.

In der indischen Küche werden vor allem die Früchte, selten auch die jungen, knollenartigen Wurzeln des Moringa-Baumes als Gemüse gegessen. Schneidet man die Wurzeln an, so verströmen sie einen scharfen Duft, welcher an Meerrettich erinnert. Dies ist auf die enthaltenen Senföle zurückzuführen und bescherte Moringa den deutschen Beinamen Meerrettichbaum. Das sogenannte Behenöl wird aus den Moringa-Samen gewonnen und wurde als Schmieröl für Uhren verwendet. Heutzutage werden dafür eher günstige Palm- oder Olivenöle genutzt. Dafür findet das Behenöl als Salatöl oder Zusatz in Kosmetika Verwendung. Darüber hinaus können die Samen auch zum Klären von trübem Wasser genutzt werden.

Der Saft der Moringa-Blätter wird traditionell in Indien, mittlerweile aber auch in vielen Anbau-Ländern des Globalen Südens als Getränk verzehrt, welches ernährungsbedingten Mangelerscheinungen vorbeugen kann. Eingekocht als Sirup soll er Schleim lösen und Abhilfe bei Erkältungen verschaffen.

Wirkstoffe und Eigenschaften

Der Moringa-Baum macht seine Beinamen “Wunderbaum” alle Ehre und gilt als eine der nährstoffreichsten Pflanzen des Planeten. So sind die essbaren Pflanzenteile reich an Proteinen, den Vitaminen A und C sowie wichtigen Mineralien, wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen und Natrium. Das in der Pflanze enthaltene Hormon Zeatin, welches für das schnelle Wachstum verantwortlich ist, sorgt zudem dafür, dass die Vitalstoffe besser aufgenommen werden. Daraus lässt sich auch erklären, warum Moringa eine Stärkung des Immunsystems sowie eine durchblutungsfördernde und Stoffwechsel anregende Wirkung nachgesagt wird. Kein Wunder also, dass die Verwendung als Heilpflanze bis in die Antike zurückreicht.

Die Liste von Krankheiten, die Moringa laut ayurvedischer Gesundheitslehre lindern kann, ist lang. Innerlich oder äußerlich angewendet soll Moringa unter anderem bei Kopfschmerzen, Entzündungen, Verdauungsbeschwerden, Gedächtnisproblemen, Schwerhörigkeit, Lebererkrankungen, Unfruchtbarkeit und sogar Tumoren vorbeugend und lindernd wirken.

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